Am Freitag war es wieder soweit: Nach einigen Terminproblemen haben wir wieder eine neue Episode der Erfolgsreihe "Kochen und Genießen" durchlebt. Thema war heute: Osteuropa. Nun, eigentlich ein etwas schwieriges Thema, aber die drei Köche habe es hervorragende gelöst:
Vorspeise:
- Russisch-Ei mit Salat-Bouquet.
Hauptspeise:
- Rehkeule "polnischer Art"
- Kartoffelklöse "schlesischer Art"
- Knödelgeröstel "osttiroler Art"
- Wirsing und Spitzkohl wie bei Mutter (die kam aus "Ostwestfalen"
Nachspeise
- Törtchen "Pavlova"
Wir sind mit der kulinarischen Reise mittags gestartet und erst am Abend wider am Ende angekommen. Ein toller Tag. Danke an alle Köche und Mitstreiter
Geschmorte Rehkeule nach osteuropaeischer Art
Zutaten (für 6 Personen):
Ø 1 Rehkeule (ca. 1,5-2 kg)
Ø 2 Zwiebeln
Ø 2 Karotten
Ø 2-3 Knoblauchzehen
Ø 200-300 ml Rotwein
Ø Wildfond
Ø 2 EL Tomatenmark
Ø 100 g getrocknete Pilze (Steinpilze)
Ø frische braune Champignons
Ø 6-8 Wacholderbeeren
Ø 3-4 Lorbeerblätter
Ø Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Thymian
Ø Butterschmalz zum Anbraten
Ø Optional: Preiselbeeren oder Johannisbeergelee für die Sauce
Zubereitung:
1. Rehkeule vorbereiten: Die Silberhaut von der Keule entfernen und mit Salz und Pfeffer einreiben.
2. Anbraten: Fleisch in einem schweren Topf oder Bräter im Butterschmalz rundherum kräftig anbraten. Herausnehmen und warm stellen.
3. Gemüse & Pilze: Zwiebeln, Karotten, Knoblauch Würfeln und im gleichen Topf anbraten. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitreisten.
4. Ablöschen & Schmoren: Mit Rotwein und Brühe ablöschen. Fleisch wieder in den Topf legen. Gewürze (Lorbeer, Wacholder, Thymian, Paprika) dazugeben. Auf kleiner Hitze 2-3 Stunden langsam schmoren, bis das Fleisch zart ist.
5. Nach der Schmorzeit gebratene Pilze dazugeben. Optional einen Löffel Johannisbeergelee oder Preiselbeeren einrühren.
6. Abschmecken & Servieren: Mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Essig abschmecken. Mit Kartoffeln, Knödeln oder Brot servieren.
Tipp:
- Schmorgerichte schmecken oft am nächsten Tag noch besser.
- Reste von Wurzelgemüse oder Pilzen aus dem Kühlschrank können problemlos ergänzt werden.